Ein Ort, an dem wir dieselbe Sprache sprechen

Regine Winkelmann
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Selbsthilfegruppen werden ja manchmal belächelt und als Stuhlkreis von Laien abgetan, die gemeinsam über ihr Leid klagen.
Aber es ist weit mehr als nur das. Für viele findet genau dort die nötige Verarbeitung und Bewältigung statt, um sich mit einer Erkrankung oder Behinderung so zu arrangieren, dass man gut mit dieser Leben kann. Seit Jahren weisen die Krankenkassen daraufhin und erkennen diese Gruppen als einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitsvorsorge an.
Autismus Selbsthilfegruppen sind dabei vielleicht nochmal  besonders und zu erwähnen. Denn hier geht es nicht um eine Gruppe, mit einem gemeinsamen Leidensweg im Fokus, sondern eine Gruppe in der man vor allem Seinesgleichen findet. Seine eigene Spezies, wenn man so will. Man findet Menschen, mit denen man mehr gemeinsam hat, als nur eine Reihe von Symptomen – in einer Selbsthilfegruppe für Autisten findet man gewöhnlich Menschen, mit denen wir eine gemeinsame Sprache teilen.

Die Selbsthilfe Autismus Rosenheim hat am 24. April einen Selbsthilfetag als Onlineveranstaltung erstellt. Zu diesem Anlass durfte ich einen Beitrag als Video teilen.

Hier spreche ich über die Möglichkeiten und Chancen der Selbsthilfe, über das Leben vor und mit der Diagnose Autismus. Aus eigener Erfahrung teile ich meine Eindrücke und die Gründe mit, warum ich selbst, von der Gruppe so profitiere.

 

Regine Winkelmann

War nach abgeschlossenem Ingenieurstudium 20 Jahre als unterrichtende Dozentin in der Erwachsenenbildung tätig. Sie ist Mutter von vier, mittlerweile erwachsenen Kindern. Nach Publikation ihres ersten Buches ist sie als Referentin vortragend unterwegs und berichtet über Autismus und artverwandte Neurodiversität aus ihrer Sicht als Autistin mit ADHS.

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