Interview mit Miriam Thumser

Miriam Thumser schaut von drei Seiten auf das Thema Autismus. Sie ist Autistin und Mutter eines autistischen Sohnes und hat somit den Blick aus der Innensicht. Ihre berufliche Profession, als Sozialpädagogin, lässt ebenso die Außensicht zu.

Geht doch!

Das sagt sich so leicht. Wie macht man für andere Menschen die Energie sichtbar, die man gar nicht mehr hat?
Wie erklärt man die dauernde Erschöpfung, wenn man doch kaum wirkliche Gründe dafür nachzuweisen hat?

Die Löffel-Theorie

Kennt ihr schon die Löffel-Theorie? Sie zeigt anschaulich, was es heißt, wenn die Kräfte oft nicht für den Alltag reichen.

Grad der Behinderung – Wie wird er festgestellt?

Liebe Leser, lassen Sie sich durch dieses Wortungetüm Versorgungs-Medizin-Verordnung nicht abschrecken. Diese Verordnung ist für jeden Menschen von großem Interesse, der zum Beispiel einen Schwerbehindertenausweis beantragen will. Diese Verordnung gilt sowohl für Kinder und Erwachsene. Lesen Sie dazu den Brief des Ministeriums, der Ihnen unten über dem Link zugänglich wird. Als Laie können Sie mit […]

Zahlen sind logisch, Lehrer nicht.

Das Lernen fiel mir leicht. Leichter als so manch anderem in der 1. Klasse. Buchstaben ergeben Worte, aus Worte werden Sätze, Sätze werden zu Absätzen, Absätze ein Kapitel und die Kapitel werden zu einem großen Ganzen. Noch vor den ersten Herbstferien konnte ich fließend lesen. Ähnlich verhielt es sich mit der Mathematik. Mathematik ist logisch […]

Wer war Hans Asperger?

Die Diagnose Asperger Autismus Teil 1: Wie kam es dazu? Es war die britische Psychiaterin Lorna Wing (1928-2014), die 1981 durch ihren Artikel: „Asperger´s Syndrome: A Clinical Account“ den Stein ins Rollen brachte. International bekannt war die Diagnose des Kinder- und Jugendpsychiaters Leo Kanner (1894-1981), der den frühkindlichen Autismus, den Kanner-Autismus, beschrieb. Da bei Lorna […]

Früher war ich falsch – heute bin ich anders

Buchbesprechung  Winkelmann, Regine: Früher war ich falsch…heute bin ich anders.  Worum es geht In ihrer Autobiografie von 2015 lässt Regine Winkelmann den Leser Anteil nehmen an dem Rückblick auf ihr bisheriges Leben, kurz nachdem sich durch ihre Autismusdiagnose Erklärungen dafür gefunden hat, warum bei ihr manches anders und schwieriger gelaufen ist. Wir begleiten sie durch […]

Dann war da noch die Sache mit der Empathie

Ich liebe die Menschen. Es ist ein Gefühl, verbunden mit dem Wissen, dass ich diese Person liebe. Es ist nicht verbunden mit den Erwartungen, dass ich diese Liebe als Rückantwort spüre. Ich bin ein Sender, in die eine Richtung – hin zu einer Person. Ich habe keinen Empfang.